Kunde seit 2019
Mehr Mahlzeiten ohne höhere Overhead-Kosten bei gleicher Qualität – kann das klappen? Ja! Wenn man wie die Varisano Kliniken Frankfurt-Main-Taunus auf eine Software setzt, die einem die Arbeit in vielen Bereichen erleichtert…
Auf einen Schlag 700 Patienten mehr, die vollverpflegt werden müssen: Für eine Küche, die täglich bisher rund 5.000 Gerichte zauberte, ist das ein Wort. „Als sicher war, dass das Klinikum Frankfurt Höchst zu uns in den Verbund kommt und die Küche vor Ort wegen des Klinikneubaus geschlossen wird, war klar, dass wir etwas verändern müssen“, berichtet Rudolf Zeitz, Bereichsleiter bei Varisano Catering & Service. Zumal durch die Klinik-Integration fortan zwei verschiedene Menüerfassungssysteme vorhanden waren. Erste Maßnahme: die Modernisierung der Küche in Kelkheim. Die zweite: die Einführung eines Verpflegungsmanagementsystems, das alle küchenrelevanten Prozesse abdeckt. „Wir beliefern neben unseren drei Kliniken täglich auch 35 Schulen, eine Seniorenresidenz, eine Tagesklinik, diverse Kioske und Cafeterien. Da den Überblick zu bewahren, gerade bei den unterschiedlichsten Kostformen, ist unsere große Herausforderung“, erklärt Rudolf Zeitz.
Auf Lösungssuche
Für das Team um den Catering-Leiter, den Küchendirektor Martin Casey und Diätassistentin Sandra Siskos waren für die richtige Software zwei Dinge wichtig: Das System soll die Menüabfrage und die Speisenerfassung vereinfachen sowie direkt mit der Produktionssteuerung in der Küche verbinden – Kommissionierung und Bestellwesen miteinbezogen. „Es zeigte sich schnell, dass JOMOsoft im direkten Vergleich mit anderen Anbietern am besten passte“, erinnert sich Sandra Siskos. Für das Anlegen der Stammdaten nahm sich das Team ein halbes Jahr Zeit. „Das waren natürlich eine Menge Daten, die in Rekordzeit eingepflegt wurden – wir wollten keine Zeit verlieren und schnellstmöglich mit JOMOsoft starten“, berichtet Rudolf Zeitz. 2019 wurde die Software bei Varisano schrittweise implementiert. Ein knappes Jahr später war die Software in allen Häusern eingeführt.
Bestellt wird direkt
Die Verbindung zwischen Speisenerfassung und Küche ist bestens strukturiert und hocheffizient. Mehr noch: Durch die direkten Bestellmöglichkeiten bei unterschiedlichen Lieferanten vereinfachte sich das Warenbeschaffungsmanagement enorm. „Selbst die Finanzbuchhaltung profitiert, weil die freigegebenen Lieferscheine automatisch als Rechnungen übermittelt werden“, erzählt Rudolf Zeitz. Zudem bestellen Kioske und Schulen ihren Bedarf direkt bei den Lieferanten über joOrder. Das Team von Zeitz in Kelkheim behält lediglich die Übersicht – und die Kostenkontrolle.
Endlich keine E-Mails mehr
Auf den Krankenhaus-Stationen ist die Web-App joNeed im Einsatz. Über Bestellvorlagen kann das Personal vor Ort direkt ihre Bestellungen nach Kelkheim übermitteln. Und nicht nur das: Kostformen lassen sich über joCockpit und jo-Menue leicht anpassen – der Weg in die Küche ist kurz und besonders sicher. „Früher kamen die einzelnen Stationsanforderungen per Mail – das hat viel Zeit gekostet und war fehleranfällig“, erinnert sich Sandra Siskos. Mittlerweile wird der Stationsbedarf direkt in JOMOsoft erfasst. Zu einer festgelegten Schlusszeit geht keine Bestellung mehr für den Folgetag ein. Gleichzeitig werden die Listen für den Lagerleiter in dreifacher Ausfertigung automatisch ausgedruckt – eine wird zum Lieferschein, eine bleibt bei der Lagerleitung und eine geht in die Wirtschaftsabteilung. Die Budgetkontrolle erfolgt so in Echtzeit.
Die Zeitersparnis durch JOMOsoft ist groß. Auch wegen weiterer Annehmlichkeiten wie dem JOMOsoft Druckzentrum. „Früher mussten wir morgens die Tablettkarten manuell ausdrucken, heute kommen wir um 4.20 Uhr zum Dienst und die Tablettkarten und Gebindelisten liegen bereits im Drucker. Trotz aller Herausforderungen im eigenen Aufgabenbereich fühlt man sich bei Varisano daher für die Zukunft gut aufgestellt. „Ehrlich gesagt: Die ganzen Excel-Tabellen von früher vermisse ich kein Stück“, sagt Rudolf Zeitz und grinst.